Stephan - Far away

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14.6.-21.6.2018 - Alberta: Calgary und Banff/Jasper Nationalpark

Reisetag 62   -   Zurückgelegte Strecke bisher: 12268 km

Wetter: Sehr unterschiedlich. Trieben mich die Wolken noch aus dem Glacier NP heraus, hat mich auf dem Weg nach Calgary der Regen eingeholt. Also 1 Tag Pause und die Regenfront aussitzen.
Im Nationalpark strahlendes Wetter, aber saukalt (~0°C)  nachts im Zelt. Auch die weitere Fahrt dann bei sehr schönem Wetter, in Grande Prairie mittags ca. 33°C, abends um 21h immer noch 30°C. Hier muss immer alles extrem sein. Bei der Fahrt nach Dawson Creek bin ich schließlich mit viel Glück einem Gewitter ausgewichen.

Strecke: ca. 1400 km meist gute Straße, gelegentlich unterbrochen von Baustellen. Bis Calgary noch typische Prairie-Geradeaus-Straße, in die Nationalparks und danach bis Grande Prairie hügelige, an Nordschweden erinnernde sehr schöne, wenn auch nicht spektakuläre Fahrstrecke. So kanns weitergehen.

Calgary, eine lebendige Innenstadt, die man mit dem C-Train (Straßenbahn) von der Einsteigehaltestelle aus überdacht und trocken erreicht. Hier herrscht Leben auf der Straße, man sieht mehr Menschen als Autos.
Mein Aufenthalt litt unter dem schlechten Wetter, es gibt sicher mehr Sehenswertes, als ich euch hier zeige. Genial für solch ein Wetter sind die "+15 walkways". Die Hochhäuser in Downtown sind alle über Fußgängerpassagen mit einander verbunden, die in 15ft. Höhe die Straßen überqueren, und man kommt tatsächlich trocken an jeden Punkt in Downtown.

 

Banff und den südlichen Teil des Nationalparks habe ich schweren Herzens ausgelassen, aber hier tobte sich eine Regenblase aus, die ich auch schon von Calgary Tower aus gesehen habe. Davon hätte ich nichts gehabt.

 

Schon in der Anfahrt kommt Vorfreude auf. Und dann im Park ... die scenery ist unglaublich. Kann man nicht viel zu schreiben, guckts euch an.

 

Der Zeltplatz mit dem schönsten Ausblick, den ich je hatte.

 

Abendblicke beim Ausspannen vorm Zelt

 

Viele Leute, die mit ihren Handys und Fotoapparaten auf der Straße rumlaufen, bedeuten meist, dass da ein Tier ist. Hier ist es ein Schwarzbär, der schmatzend irgendwelche Kräuter abgrast.

 

Der Jasper NP verabschiedet sich mit ebenso faszinierenden Bildern, wie der Banff NP mich begrüßt hat.

Die Weiterfahrt nach Grande Cache und Grande Prairie ist nicht mehr so supertoll wie die NPs, aber trotzdem sehr schön zu fahren. Erinnert ein bisschen an Schwarzwald und Nordschweden.

 

Toll! Eine Grizzly-Familie am Straßenrand. Leider ist die Helmkamera zu weitwinklig, so ist nicht viel zu erkennen. Gesehen habe ich mehr.

In Grande Praire suche ich mir einen neuen Hinterreifen. Unglaublich wie kompliziert das hier ist. In der 3. Werkstatt kriege ich das passende Teil. Sehr nette Schrauberinnen-Werkstatt. 1h und der Reifen ist drauf. Nebenbei auch noch die Kette gereinigt und neu geschmiert und Bremsencheck. Währenddessen gemütlicher Klönschnack im Laden.



Dawson Creek, BC, ist erreicht. Hier habe ich wieder einen größeren Abschnitt zu Ende gebracht. Morgen geht es auf den Alaska Highway. Das Denkmal der Bauingenieure zeigt mir den Weg. Da lang und dann 1400 km bis Whitehorse. Dann nochmal 1200 km über Dawson nach Faibanks. Alaska, ich komme.